Aus dieser alten Rebsorte aus dem Oberwallis entstehen komplexe Weine, die sehr gut lagerfähig sind.

Der Name ist von der Walliserdeutschen Mundart abgeleitet, denn „laff es nicht schon“ bedeutet, dass dieser Wein aufgrund seines beachtlichen Gehalts an natürlicher Säure einen längeren Ausbau benötigt und deshalb nicht zu jung getrunken werden sollte.

Information

Riecht nach Nektarine, Holunderblüte, Kamille und Golden Delicious Apfel und weist eine dichte Struktur auf.
Hoher Säuregehalt und anhaltender blumiger Abgang.
Der Lafnetscha ist eine Rarität, die es ausschliesslich im Oberwallis gibt, wo er erstmals 1627 unter der Bezeichnung Lachneschen erwähnt wurde. Lange Zeit über wurde er mit der Graubündner Rebsorte Completer verwechselt, bis mit Hilfe eines DNA-Tests bewiesen werden konnte, dass es sich hier eigentlich um eine natürliche Kreuzung zwischen Walliser Humagne und Completer handelt.
8 º – 10º C
Reifen Käsesorten, Panna Cotta
Quelle: José Vouillamoz (2017), Cépages Suisses (Schweizer Rebsorten), Lausanne: Verlag „Editions Favre“