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PRESSEMITTEILUNG
Conthey, 2. November 2021

Ernteschätzung 2021
Zugleich Erträge auf historischem Tiefstand und hervorragende Qualität

Einschätzungen des Branchenverbands der Walliser Weine (BWW) zufolge werden sich die Erträge am Ende der Weinlese auf rund 50% eines normalen Jahres belaufen. Der Frost im April und der im Sommer aufgetretene Mehltau haben die Walliser Rebflächen stark in Mitleidenschaft gezogen. All jene Trauben, die verschont blieben, erwarten jedoch absolute Bestnoten hinsichtlich ihrer Gesundheit und Qualität.

Die endgültigen offiziellen Zahlen der Ernte 2021 werden erst im Januar 2022 feststehen. Der BWW hat seine Mitglieder aber gebeten, eine Zwischenbilanz in Bezug auf diesen so besonderen Jahrgang zu ziehen. Den Winzerinnen und Winzern ist nicht erinnerlich, jemals derart niedrige Erträge verzeichnet zu haben. Es ist von der Hälfte eines durchschnittlichen Jahres auszugehen. Die Witterungsverhältnisse mit dem Frost im April, dem sich während der Regenperiode im Juli verbreiteten Mehltau und örtlich aufgetretenen Hagelereignissen hatten verheerende Folgen für die Walliser Rebberge.

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